HANS HÖLLER über PETER HANDKE

Hans Höller wird in seiner Buch-Präsentation (rororo-Monographie „Peter Handke“) die relevanten Orte und Daten dieses Schreib-Erlebens darstellen, über Fragen des Biographischen sprechen und mit einigen Beispielen erklären, worin er die Grundmotive und die literarische Bedeutung von Handkes Werk sieht.

PETER HANDKE:

Ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren, exponiert sowohl im Anspruch einer neuen Klassik wie in seiner Haltung zum Jugoslawien-Krieg.

geb. 1942 in Griffen/Kärnten, 1979 – 1987 in Salzburg, lebt und arbeitet seit 1990 in Chaville bei Paris

Bücher (Auswahl): „Die Hornissen“ (1963), „Begrüßung des Aufsichtsrates“ (1967), „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ (1970), „Der kurze Brief zum langen Abschied“ (1972), „Wunschloses Unglück“ (1972), „Die Stunde der wahren Empfindung“ (1975), „Langsame Heimkehr“ (1979), „Die Wiederholung“ (1986), „Mein Jahr in der Niemandsbucht“ (1994), „Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morava und Drina“ (1996) u.a.
2007: „Kali. Eine Vorwintergeschichte“, „Meine Ortstafeln – Meine Zeittafeln“. Essays 1967 – 2007. „Ein Leben ohne Poesie“
2008: „Die morawische Nacht“

Theaterstücke (Auswahl): 1966 „Publikumsbeschimpfung“, 1968 „Kaspar“, 1974 „Die Unvernünftigen sterben aus“, 1982 „Über die Dörfer“, 1990 „Das Spiel vom Fragen“, 1992 „Die Stunde, da wir nichts voneinander wußten“, 1997 „Zurüstungen für die Unsterblichkeit“, 2007 „Spuren der Verirrten“….

Zahlreiche Filme, Essays, Publikationen u.a.

HANS HÖLLER:

geb. 1947 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und Klassischen Philologie, nach dem Studium mehrere Jahre an ausländischen Universitäten (Neapel, Wroclaw, Montpellier); seit 1988 Professor für Germanistik an der Universität Salzburg. Er hat mehrere Bücher zur Gegenwartsliteratur geschrieben, u.a. auch im Rowohlt Verlag die in mehrere Sprachen übersetzten Monographien zu Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard und Peter Handke.
Weitere Buchpublikationen zu Marie-Théresè Kerschbaumer, zum „Amphitryon“ von Molière und Kleist, zur „Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss. Herausgeber des Briefwechsels von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Mitarbeit an kommentierten Editionen von Jean Améry, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard und Peter Handke

Zum ersten Mal hat der Salzburger Literaturwissenschaftler Hans Höller das bisherige Leben und Werk dieses Welt-Autors in einem biographischen und historischen Zusammenhang dargestellt. Er spricht, mit einer Anspielung an ein Wort Handkes, von einem großen, gefährlichen Abenteuer des Schreibens nach 1945.

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