DAVID BADER – WINTERREISE zu Fuß durch Österreich mit Schubert im Gepäck

DAVID BADER, Gesang, Gitarre

DAVID BADER: geb. 1985 und aufgewachsen in St.Veit im Pongau, beginnt mit 7 Jahren nach einer missglückten Schiabfahrt (und 6 Wochen Gips) mit dem Gitarrespielen. Nach ersten Lektionen beim Vater, wird autoditaktisch „herumgewurstelt“ bis er endlich am Mozarteum bei Prof. Wolfgang Guttmann landet, der seinen musikalischen Werdegang
sehr stark prägen wird.

Nach abgeschlossenem Studium kehrt er Salzburg den Rücken um als Wandersmann und Straßenmusiker Europas Westen zu erkunden. Diese beiden Leidenschaften (das Wandern und die Musik) stehen auch bei seiner aktuellen „Winterreise“-Tournée im Mittelpunkt.

“Ihr lacht wohl über den Träumer”, der sich mit Sack und Pack und Gitarre zu einer außergewöhnlichen Winterreise aufmacht und von verflossener Liebe, „gefrornen Tränen“ und Frühlingssehnsucht singt. David Bader, Musiker und Wandersmann aus Salzburg, wandelt auf den Spuren von Franz Schuberts unglücklichen Helden, um am eigenen Leib zu erfahren, wovon in den 24 Liedern die Rede ist.

So führt ihn sein Weg zu Fuß quer durch Österreich von Schrems im Waldviertel bis nach Feldkirch in Vorarlberg. Auf diesen 700 Kilometern erklingt an 30 Stationen eine sehr intime Interpretation der Winterreise, die sich durch die Kombination von klassisch-virtuosem Gitarrespiel und einer schlichten Volks-Stimme auszeichnet.

Fast 200 Jahre nach ihrer Entstehung hat die „WINTERREISE“ von Franz Schubert doch nichts an Aktualität eingebüßt. Vielmehr sind die Fragen nach wahren Beziehungen, nach Liebe, nach Hoffnung in unserer schnelllebigen, komplexen und oft als kalt empfundenen, modernen Welt brisanter denn je! Und solange auch in schwierigen, kargen, also “winterlichen” Zeiten noch von Blumen im Winter geträumt werden kann, bleibt die Chance auf eine menschlichere Zukunft, auf eine andere, schönere Realität bestehen.

Sonntag, 8. Dezember 2013, 19:00 Uhr

OEDMÜHLE IN KASTEN 31,

4893 ZELL AM MOOS/TIEFGRABEN

Eintritt: 7 €

 

Erstpräsentation und Diskussion NORBERT BLAICHINGER „Vergessen. Vermisst. Verschlampt.“ Mysteriöse Kriminalfälle. Band 2.

NORBERT BLAICHINGER: Jahrgang 1958, ist freier Journalist und Publizist. Mit seinen in der edition innsalz (www.edition-innsalz.at) erschienenen Büchern hat er immer wieder spannende Themen aufgegriffen. Überregionale Bekanntheit erlangte er u.a. mit seinen zwei Büchern über den pädophilen „Pater B.“, einen der gefährlichsten Knabenschänder
im deutschsprachigen Raum, weiters mit der Biografie des Linzer Rotlichtkönigs Peter Stolz („Zwischen Himmel und Hölle“) und mit Band 1 seiner „Mysteriösen Kriminalfälle aus Österreich“.

Mit Band 2 („Vergessen. Vermisst. Verschlampt.“) ist ihm ein weiterer tiefer Einblick in die Welt der mysteriösen Verbrechen gelungen.

AUSZÜGE AUS DEM INHALT:

– So einen Bankraub gab es noch nie in Österreich. Tatort war die kleine Irrseegemeinde Zell am Moos.

– Nach dem Mord an der Salzburger Prostituierten Heidi Mayrhofer wurde möglicherweise ein Unschuldiger verurteilt. Manfred B. Wahrscheinlich kein Ruhmesblatt für die Salzburger Justiz.

– Alois Wesenauer aus Tiefgraben am Irrsee ist auf den Virgin Islands verschollen. Unter äußerst seltsamen Umständen.

– Angelika Hertlein tauchte im Attersee und tauchte nicht mehr auf.

Und trotz einiger Merkwürdigkeiten: Deckel zu und Schwamm drüber.

– Tibor Foco wird gesucht. Als Mordverdächtiger im Fall Elfriede Hochgatter. Aber es gibt Ungereimtheiten, die man nicht wegdiskutieren kann. Und der bekannte Strafrechtsprofessor

Herbert Wegscheider spricht vom „schwerwiegendsten Justizskandal der Zweiten Republik“.

– Ein Mann verschwindet. Spurlos. Ohne Zeugen. Einen Tatverdacht gibt es. Aber für eine Anklage reicht es der deutschen Staatsanwaltschaft nicht. Der Fall Friedrich Heisler, das perfekte Verbrechen?

Freitag, 22. November 2013, 19:00 Uhr
Eintritt frei